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Die Wolfsgarde Bruderschaft Deutschland und ihre Historie

Einleitung: Die Wolfsgarde Bruderschaft gehört dem Ritterkreuz-Orden  Reuß an, das Fürstlich Reußliche Ehrenkreuz war ein Verdienstorden des Fürstentums Reuß jüngerer Linie. Nach Übernahme der Regentschaft des Fürstentums Reuß ä lterer Linie durch Heinrich XIV. jüngere Linie, wurde der Orden im Jahre 1902 als Hausorden des Fürstenhauses Reuß auf das ganze Fürstentum Reuß ausgedehnt.

Die Geschichte:

Am 24. Mai 1869 stiftete Fürst Heinrich XIV. Reuß jüngerer Linie das Fürstlich Reußliche Ehrenkreuz. Der Orden wurde für besonders treue Verdienste und als Anerkennung ausgezeichneter Leistungen vergeben. Er besaß ursprünglich drei Klassen und konnte an In- und Ausländer verliehen werden.

1885 wurden die Statuten um eine Klasse erweitert und 1887 noch eine goldene Verdienstmedaille gestiftet.

1902 übernahm Heinrich XIV. auch die Regentschaft für den nicht regierungsfähigen Thronerben Heinrich XXIV. des Fürstentums Reuß älterer Linie und erweiterte den Orden für das gesamte Fürstentum Reuß. Heinrich XXVII. ergänzte 1909 noch silberne und goldene gekreuzte Schwerter und fügte dem Ordenszeichen eine Krone als besondere Auszeichnung hinzu. Gleichzeitig wurde ein Offizierskreuz gestiftet, das ebenfalls mit Krone und Schwertern verliehen werden konnte. 1915, während des Ersten Weltkrieges, stiftete Heinrich XXVII. auch noch das Kriegsband - mit der Aufschrift „Stolz Ehre Treue Vaterland", das für vaterländische Verdienste im Krieg verliehen werden konnte, ohne das der Ausgezeichnete an der Front war.

Dekoration:

Das Ordenszeichen besteht aus einem goldbordierten, weißemaillierten, achtspitzigen Kreuz mit Strahlen von polierten Gold in den Winkeln. Das von einem goldenem Reif umgebene schwarzemaillierte Medaillon zeigt im Avers das Wappen des Hauses  Reuß und im Revers ein von einer Krone überhöhtes H (für Heinrich als Stifter).

Die I. und II. Klasse unterscheiden sich nur in der Größe. Die I. Klasse konnte mit einer Krone über dem Kreuz  etwa 7500 mal als besondere Auszeichnung verliehen werden. Die II. und III. Klasse 100.000 mal, hat statt der weißen Emaille und der goldenen Ränder, Strahlen in Silber. Die IV. Klasse (250.000) hat keine Strahlen.

Die Verdienstmedaille trägt auf dem Avers innerhalb eines Eichlaubkranzes die Inschrift “Für Verdienste“ und auf dem Revers den Namenszug. Sämtliche Kreuze und Medaillen  wurden an einem amarantrotem Band getragen. Der Orden I. Klasse wurde um den Hals mit einem schwarzen Band und der Aufschrift - Stolz Ehre Treue Vaterland - getragen, alle übrigen auf der linken Brust oder im Knopfloch.

Mit dem ab 1915 geschaffenen Kriegsband existieren 38 unterschiedliche Dekorationen für Orden.

Die Änderung:

Dieses Ehrenkreuz wurde im 3. Reich auf Anregung des Deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg im Jahr 1934 als Zeichen der Erinnerung für  Frontkämpfer, Kriegsteilnehmer und Hinterbliebene durch das selbstgestaltete EK I. und II. ausgetaucht.

Die Stiftungsurkunde wurde am 13.Juli.1934 vom Reichpräsidenten unterschrieben, die Bekanntgabe erfolge zwei Tage später im Reichsgesetzblatt (RGBI.I S.619) Das Ehrenkreuz wurde in drei Ausführungen vergeben: + Ehrenkreuz für Frontkämpfer (mit Schwert) wurde an 6.202.833 Personen (Stand 1936), Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer (ohne Schwert) ca. 10.000.000, Ehrenkreuz für Hinterbliebene (ohne Schwert, schwarz lackiert) ca. 700.000 ausgegeben, gleichzeitig wurden die Königs- und Fürstentümer aufgelöst. Hier war auch das Fürstentum Reuß dabei, die Ehrenkreuze die vom Fürstentum Reuß verliehen wurden, sind zum größten Teil vernichtet worden, weil nur noch das neue geduldet war, die noch vorhandenen wurden in Verstecken untergebracht, um sie für die Nachwelt sicher zu stellen.

Beginn der Ehrenkreuz Reuß Bruderschaft:

Am 18. September 1934 entstand die Erste Ehrenkreuz Reuß Bruderschaft in Schleiz, es waren Königs- und Fürstentreue, sie nahmen am 2.Weltkrieg  teil und erhielten auch hier Ehrenkreuze aller 3. Klassen, vergaßen aber nicht warum ihre Ehrenkreuz Reuß Bruderschaftsverbindung gegründet wurde.

Jetzt kam das erste mal der Ruf nach einem Verbindungsnamen auf, sie nannten sich ab jetzt Wolfs Brigade Ehrenkreuzträger Deutschland. Die Verbindung verpflichtete sich alte Traditionen zu pflegen - der Stolz, die Ehre, die Treue und das Vaterland waren das Wichtigste. Die wirtschaftlichen Dinge in geordnete Bahnen zu bringen und auf ganz Deutschland auszudehnen.

Die neue Wolfsgarde:

Durch Freundschaften die durch Zufall entstanden und sich ab 1954 auch in die Ehrenkreuz Reuß Bruderschaft einband, entwickelte sich auch  eine besondere Art von Stolz Ehre Treue Vaterland und Freundschaft, die dann auch der Wahlspruch der Wolfsgarde Bruderschaft Deutschland (eine Abänderung von Brigade), bei ihrer Gründung am 19.Mai 1965 in Kassel in der  Fuldatal Fritz Erlen Kaserne, als jüngste Verbindung von Bundeswehr-soldaten (15) auf ein Banner geschrieben wurde. Am 12. Juni 1965 kam auch ein Zeichen für die Öffentlichkeit, die seit Jahrzehnten auf einer Kutte dies sichtbar mitführen, einen Totenkopf mit zwei Wolfsköpfen und einem Ehrenkreuz als Einteiler. Die Einbindung des Totenkopfes liegt in den militärischen Wurzeln begründet, während die zwei Wölfe die Fähigkeit symbolisieren in einer sehr sozialen Gemeinschaft zu leben, aber auch als Einzelgänger, bzw. -kämpfer überlebensfähig zu sein.

In den Folgejahren entwickelt sich die Wolfsgarde weiter und es entstehen Freundschaften zu Soldaten anderer Länder, die ihrerseits Wolfsgarde Bruderschaften bilden, welche bis heute ihre Kraft aus der Übereinstimmung in der Einigkeit ihrer Werte zieht. Aus heutiger Sicht eine natürliche Entwicklung die deutlich macht, wie einfach es sein kann, daß die Herkunft kein Hindernis für Einigkeit sein muß. Trotzdem bleibt die Verbindung eine Bruderschaft aus Soldaten ohne die Verfolgung politischer Interessen.

>>Wir sind Söhne der Reußischen Ehrenkreuz Bruderschaft jüngerer Linie.<<

Tradition wird bei uns Groß geschrieben, der Dienst, die Kameradschaft, die Freundschaft und die Familie stehen an erster Stelle, das Feiern in einer gemütlichen Atmosphäre soll auch nicht zu kurz kommen. Hierzu laden wir immer gerne Kameraden und Freunde recht herzlich ein.

Jeder ist bei uns willkommen, er sollte uns nur Respekt entgegenbringen, so wie wir es jedem entgegenbringen. 

Wolfsgarde Bruderschaft Deutschland

Wer in die Bruderschaft aufgenommen werden möchte, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Die Voraussetzungen hierzu sind einfach formuliert. Eine militärische Ausbildung, mindestens 30 Jahre alt, nichts mit Drogen am Kopf und ein guter Typ sein. Die Fähigkeit den Verstand zu benutzen ist bei uns nicht verboten. Ansonsten lernt man sich kennen und dann wird man sehen .......